Garnison Köln

Die Geschichte der Wehrmacht in Köln

Kasernen

Arnoldshöhe

Köln-Marienburg

Erbaut 1911.

Hacketäuer-Kaserne

Köln-Mülheim

Die Hacketäuer Kaserne wurde im Zeitraum von 1894 bis 1897 für zwei Infanterie-Bataillone erbaut und 1913 für das komplette Infanterie-Regiment Nr. 16 erweitert. Neben dem Regiment war außerdem eine MG-Kompanie in den Gebäuden untergebracht. Nach britischer Besatzung nach dem 1. Weltkrieg wurden hier Obdachlose untergebracht, bis 1935 eine Ausbildungsabteilung der Landespolizei einzog. Mit der "Rheinlandbefreiung" 1936 wurde aus dieser Polizeieinheit das Infanterie-Regiment 78, später 77 (Fotos)

Nach dem 2. Weltkrieg diente die Immobilie erneut als Obdachlosenunterkunft und bis heute schließlich als Wohnungen. Die Kaserne liegt im Bereich der heutigen Straßen Hacketäuer-/ v.-Sparr-Straße und Clevischer Ring.

Mudra-Kaserne

Porz-Westhoven

Die Mudra-Kaserne (benannt nach Bruno von Mudra, der das 1. Westfälische Pionier-Bataillon Nr. 7 In Köln-Deutz von 1893 bis 1898 führte) wurde ab 1937 erbaut und am 23. Januar 1938 (Richtfest) fertiggestellt. Die Gebäude wurden die neue Heimat des Pionier-Bataillons 26, welches aus der bereits vorhandenen Landespolizei-Gruppe 63 gebildet wurde und zur 26. Infanterie-Division ("Dom-Division") gehörte und zuvor in der Unverzagt-Kaserne (vgl. separater Artikel) stationiert waren.

 Abb.: 1: Die Mudra-Kaserne und Umgebung (Flak-Stellung) in einer Luftbildaufnahme aus dem Jahre 1942.

Unverzagt-Kaserne

Porz-Westhoven

Quellen/ Literatur:

- www.wikipedia.de

- www-lexikon-der-wehrmacht.de

- Pointe, Uwe: "Kölsch Militär - Legionäre, Spiessbürger, Gardisten".

  • Sammlung Wehrmachtsarchiv Köln